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Die Historie

Im Mittelalter gehörte Vydrany zur Leibeigenschaft des Bratislava Burges. Vom XV. Jahrhundert prägt es schon in heutigen Quellen als adliges Dorf. Von hier stammen auch die Adelsfamilien Vermeš und Hodossy.

In Urkunden aus dem XIII. und XIV. Jahrhunder schreibt man über Vydrany als vom Zubehör des Bratislava Burges. Urkunden zufolge stammend aus dem Jahre 1473 gehörte das Dorf den Edelmännern stammend aus Vydrany. Genauere eigentümerliche Verhältnisse kennen wir dennoch nicht. Am anfang des XX. Jahrhundert gehörte zu den bedeutenden Eigentümern Peter Vermes. Im Verzeichniss, welches von Ľudovít Nagy im Jahre 1828 zusammengestellt wurde, hatte das Dorf 49 Häuser und 286 Einwohner. Im Jahre 1884 brannte Vydrany zur Asche nieder.

Vydrany im Jahre 1851 (Elek Fényes, i.m. Seite 112.): Hodos, ungarisches Dorf im bratislauer Gau, eine halbe Meile von Dunajská Streda westwärts. Das Dorf bewohnen 379 Katoliker, 485 Evangeliker und 26 Juden. Die evangelische Matrikenkirche und eklezie. Weideplätze und Wiesen hat das Dorf genug, aus denen es wenig gibt, aber aus ihnen entsteht gutes Heu. Edelmann: mehr Adel. Die letzte Briefstation ist in Šamorín.

Zum Dorf gehören auch die Meierein Bödör, Csiba, Czucz, Hodosi, Szigeti, Vermes und Völgyháti, aus denen nicht nur eine den Namen seines ehemaligen Eigentümers trägt.

Von Professor Vályi aus dem 18. Jahrhundert erfahren wir: Hodos (Vydrany) ist ein Dorf, dass von ungarischen Einwohnern im bratislauer Gau bewohnt ist. Es ist das Besitztum mehrerer Edelmänner. Es leben hier Katoliker und Evangeliker. Es liegt eine halbe Stunde zu fuss entferndt von Sík - Abony (Malé Blahovo). Die Einwohner von Vydrany verkauften ihre Überschüsse am naheliegenden Markt von Dunajská Strerda, aber es blieb etwas auch für die Einwohner von Šamorín über.

Viele Bewohner von Vydrany gelangen mit der Zeit in die Adelstämme und wurden zu Edelleuten (nobilitares curiales). Nach der aufhäbung der Leibeigenschaft im Jahre 1848, also bei der aufhäbung manchen adligen Privilegien wurde das Dorf als Nemeshodos (nemes - Adel, adliger) genannt. Sogar auch in die erste Ortsbeschreibung der Slowakei (Bohuslav Bezdek), ausgestellt im Jahre 1920 gelang das Dorf unter diesen Namen. Von hier erfahren wir auch, dass das Dorf unter das Notariat von Veľké Blahovo gehörte.