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Die Heraldik

Die heraldische Kommission des Innenministeriums der Slowakischen Republik hatt den Vorschlag des Wappens des Dorfes Vydrany besprochen und empfiehl die Annahme mit der Dorfrepresentanz und auf die Eintragung im heraldischen Register der Slowakischen Republik in dieser Form: Im roten Schild auf silbener, goldener Ränderung und mit drei verschmelzenen Bummeln dekoriert auf goldenem Polster, mit Silberperlen und Edelsteinen verzierte, geöfnete Krone. Die Pfane des Dorfes besteht aus vier länglichen Streifen in Farben Rot (1/8), Gelb (3/8), Weiss (3/8) und Rot (1/8). Die Pfane hat die Proportion der Seiten 2:3 und sie endet mit drei Zipfeln, das bedeutet mit zwei Schnipperlingen, greifend in das Drittel seines Briefes. Die Symbole des Dorfes Vydrany sind im heraldischen Register der Slowakischen Republik unter der Signatur V-79/96 eingetragen.

Der historische Nahme des Dorfes ist Hodos. Auf Vydrany wurde das Dorf erst im Jahre 1948 umbenannt. Über seine dörfliche Entwicklung sind uns nur sehr knappe Angaben zur Disposition. Zum ersten mal wurde es in Urkunden aus dem Jahre 1245 als der Besitz des Bratislava Burges erwähnt. Seitdem Ende des 13. Jahrhunderts besass es der gleichnamige Stamm - Hodosovci (Hodossy). Vydrany hat sich ständig als Adelsdorf entwickelt. Im Jahre 1938-1945 gehörte es zur Ungarn. Es steht fest, dass dieses historische Dorf eine erschütterte Geschichte hatte, welche uns vorerst ganz nicht bekannt ist. Konkrete Kenntnise über seine entwicklung haben wir erst aus dem 19. Jahrhundert. Es handel sich meistens über statistische Angaben - über die Zahl der Häuser und ihrer Einwohner. Die Einwohner von Vydrany haben sich in der Vergangenheit mit der Rinderzucht befasst. Aus der alten Literatur wissen wir noch, dass im Jahre 1884 das ganze Dorf niederbrannte.

Vydrany hat ein höchst interessantes und überraschend pompöses Wappen. Im Siegelstock des Dorfes aus dem Jahre 1854, welches bis heute im Sttatsregionalarchiv in Bratislava erhalten blieb, ist ein Polster ausgeritzt und auf ihm steht eine Königskrone. Die Jahreszahl 1854 ist seitwärts der Krone auseinandergelegt. Die Kreislinie-Beschreibung des Siegelstocks klingt: *NEMES HODOS HELYSÉG PECSETJE* ( das Siegel des Dorfes Adel Hodos). Sein Siegelabdruck fanden wir an Dokumenten aus dem Jahre 1892 und 1893. Dieses vorerst das älteste, bekannte Siegelstock des Dorfes Vydrany hat man bis July des Jahres 1931 benutzt, was ich noch erwähnen werde. Das Dorf hielt sein Symbol als Krone des heiligen Stefans. Darüber informiert uns ein Brief des Dorfes geschickt im Jahre 1910 nach Budapest, welches Beilage das Siegelabdruck gerade erwähnten Siegelstockes war. Im Brief erfahren wir, dass die Einwohner von Vydrany „ die heilige Krone schon viele Jahrhunderte benutzen als die Einwohner im Jahre 1287 in Adlige erhäbt wurden, die seitdem unter der Pfane des Koniges gekämpft haben". Die Archivare von Budapest nahmen die Hauptung an, dass im Siegelstock des Dorfes aus dem Jahre 1854 die Krone des heiligen Stefans abgebildet ist, aber sie stellten fest, dass es kein Beweis gibt, nach welcher das Dorf dieses Wappen auch vor dem Jahre 1854 benutzt hatte.

Am Anfang unseres Jahrhunderts wurde zentral in Budapest über den Inhalt der bestätigten Mittel aller Städte und Dörfer des bratislava Gaues entschieden und über ihren Nahmen. Bei dieser Gelegenheit hat Vydrany den Wunsch geäussert weiterhin das Wappensiegelstock zu benutzen. Die Archivare aus Budapest haben sich so entschieden: „ Weil niemand das Recht eigenwillig das Staatswappen oder ein Teil davon zu benutzen hat, muss man auf dem neuen Siegelstock des Dorfes statt der Krone des heiligen Stefans die herkömliche Wappenkrone benutzen". Das Dorf stimmte diesem Vorschlag zu und so wurde am 23. July 1913 das neue Wappensiegelstock geschickt und der Stempel mit diesem Wappen: Auf einem roten Schield ist ein silbernes Polster so dargestellt, dass man von ihr drei Zipfel geschmückt mit drei goldenen Bummeln sehen kann. Auf dem Polster liegt eine goldene offene Blätterkrone. Die Kreislinie-Beschreibung des Siegelstocks klingt: POZSONY VÁRMEGYE NEMESHODOS KÖZSÉG *1910*.( das Dorf Adelhodos des Bratislava Gaues). (Die Jahreszahl bedeutet nich das Jahr der Entstehung des Siegelstockes und des Stempels, aber das Jahr der Stabilisierung des Nahmens des Dorfes.) Das Siegelstock und der Stempel erstellte der Stempelschneider Ignác Felesenfeld aus Budapest. Im Begleitbrief stand die Empfehlung, dass das Dorf das alte Siegelstock dem Archiv des Gaues abliefern sollte. Wie man sehen kann, gab das Dorf dem Besuch statt. Im ehemaligen Archiv des Gaues (im heutigen Sttatsregionalarchiv in Bratislava) befindet sich wirklich das Siegelstock. Sofern wir heute etscheiden sollen, wie das Wappen von Vydrany heute aussehen soll, müssen wir die Erneuerung des Inhaltes empfehlen, welche die Archivare aus Budapest entwarfen: Auf einem roten Schild silbernes (weisses) Polster mit drei goldenen (gelben) Bummeln. Auf dem Polster ist eine goldene (gelbe) Blätterkrone. In die Zukunft bleiben uns nur noch drei Aufgaben zu lösen übrig: Die Entdeckung des älteren Siegelstockes des Dorfes, es historisch und heraldisch auswerten und feststellen, was der Anlass war, dass sich das Dorf für sein Wappen im Jahre 1854 die Königskrone ausgewehlt hat.

 

PhDr. Peter Kartous, CSc.
Der Vorsitzende der heraldischen Kommission des Innenministeriums der Slowakischen republik